12.6. – 1.11.2026
Hat Ihnen die Ausstellung zum „Huasnoantoutara“ im Museum Eger gefallen – oder haben Sie sie vielleicht verpasst? Im Sommer 2026 bietet sich eine neue Gelegenheit, dieses besondere Kapitel der regionalen Kulturgeschichte kennenzulernen. Die deutsch‑tschechische Ausstellung „Die Geschichte vom Huasnoantoutara / Příběh chebského knoflíku“, entstanden in Zusammenarbeit des Museums Eger mit dem Fichtelgebirgsmuseum, wird vom 12. Juni bis zum 1. November 2026 im Fichtelgebirgsmuseum Wunsiedel gezeigt.

Die deutsch‑tschechische Sonderausstellung im Fichtelgebirgsmuseum Wunsiedel erzählt über zwei Jahrhunderte hinweg die Geschichte des als „Huasnoantoutara“ bekannten Hosenknopfes. In sieben abwechslungsreichen Kapiteln begleitet die Ausstellung dessen „Lebensweg“ – von seinem Ursprung in der bäuerlichen Alltagskultur bis hin zum Erinnerungsstück der nach dem Zweiten Weltkrieg vertriebenen Egerländer. Anschauliche Exponate, persönliche Geschichten und neue Perspektiven machen deutlich, wie eng regionale Identität, Heimat und Erinnerung miteinander verbunden sind. Die Ausstellung greift ein Thema auf, das Eger und Wunsiedel historisch verbindet. Das Fichtelgebirgsmuseum ist zugleich in einem früheren Spital untergebracht, das von Sigmund Wann gegründet wurde, der auch in der Geschichte der Stadt Eger eine Rolle spielt. Ein Besuch der Ausstellung bietet damit zugleich eine anschauliche Annäherung an diese Zusammenhänge und lässt sich gut mit einer Besichtigung der Stadt Wunsiedel und einem Ausflug in die malerische Landschaft des Fichtelgebirges verbinden.















